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Gitarrenbau
Zum Gitarrenbau gekommen bin ich
eigentlich durch eine
gekaufte Gitarre.
Eine alte,
abgespielte Framus Jazzmama, bei deren Restaurierung allerlei Teile
übrig geblieben sind
und die ich dann irgendeiner Verwendung zuführen
wollte.
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So kam ich auf den Gedanken
mir eine Lapsteel Gitarre zu bauen.
Das ist schön einfach,
man braucht keine Bünde auf dem
Griffbrett und überhaupt ist das ja nur ein Brett mit Seiten drauf und
einem Tonabnehmer.
Gedacht - getan, schnell
ein paar übrig gebliebene Regalbretter
zugesägt, Mechaniken drauf,
einen Seitenhalter aus Messingwinkel, Sattel und Brücke aus
einer Mahagonieleiste, den
Tonabnehmer drauf und fertig war eine Gitarre. Ich hab nicht
schlecht gestaunt, als ich sie
das erste mal an einen Amp anschloss.
Wow, was für ein Sound.
Naja, einen Designerpreis hätte
ich dafür wohl nicht
bekommen, aber ich war infiziert und das Nachfolgemodell sah dann auch
schon viel besser aus.
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Im Jahr 2000 machte ich mich dann an
den Bau meiner ersten "richtigen"
Gitarre.
Eine Semiakustik, mit
zwei Magnet PU´s und einem Piezo unter dem Steg, mit vielen kleinen
Schalllöchern und einem fertig
gekauften Strathals mit Bighead Kopfplatte.
Auf Grund meines
mangelnden Geschicks beim lackieren, wurde daraus auch
diesmal keine ausgesprochene Schönheit, aber wie schon bei der
Lapsteel Gitarre, der Sound war umwerfend.
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Es folgten weitere Gitarrenbauprojekte
und zwei davon, die zuletzt
gebaute "Radiocaster"und
die Pechvogelgitarre "Jolly Jinx", will ich auf den
nächsten Seiten ausführlicher vorstellen.
Für die "Jolly Jinx"
Gitarre musste ich die Hardwareteile
vernickeln. Da dies nicht ganz unproblematisch ist, gibt´s auch
noch eine kleine
Einführung in die Technik und Tücken des Handvernickelns.
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